Osz-Erfahrung

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AnneHoefer

38, Männlich

Beiträge: 1

Osz-Erfahrung

von AnneHoefer am 08.05.2009 08:55

Vor drei Schuljahren bin ich an das OSZ gewechselt und jetzt stehe ich mit den anderen schon fast am Ende des Abiturs. Davor war ich seit der siebten Klasse an einem Berliner Gymnasium. Dort fühlte ich mich ungerecht behandelt und der Lerndruck war massiv.
Das Schöne am OSZ ist, dass du dich für zwei von drei Naturwissenschaften entscheiden und dann ein Fach von Musik, Kunst, Sport abwählen (in der elften Klasse) kannst. Zusätzlich lernt man neue Fächer kennen, wie zum Beispiel Recht, Rechnungswesen, Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik.
In der elften Klasse hatten wir eine Einführungsphase und Wiederholungsphase des alten Schulstoffes. Diese Wiederholung hat mir sehr gut gefallen, da man dort alles Wissen nochmal vereinen und Lücken besser füllen konnte. Die neuen Fächer waren ebenfalls interessant. Zum Beispiel behandelten wir in Recht verschiedene Fälle mithilfe des BGBs und in Wirtschaftsinformatik hatten wir viele verschiedene Projekte.
Aufgrund der vielfältigen Unterrichtsgestaltung in Wirtschaftsinformatik entschied ich mich für diesen Leistungskurs. Die Arbeit in Teams machte mir viel Spaß und auch die Problembearbeitung mit Hilfe von Excel und Power Point bis hin zur Datenbankmodellierung und barrierefreien Webseitenerstellung war sehr interessant. Der Unterricht hielt sich nicht an Büchern fest, sondern wurde grundlegend über interessante betriebswirtschaftliche Beispiele erklärt und an eigenen Aufgaben erarbeitet.
Neben dem Unterricht, unter anderem durch gemeinsames Arbeiten und verschiedenen gemeinsamen Kursfahrten, haben sich in der Schulzeit Freundschaften fürs ganze Leben entwickelt.
Die Schulzeit an dem OSZ hat mir sehr gefallen und den Wechsel habe ich nie bereut. Die Lehrer empfand ich als sehr viel freundlicher und gerechter und der Unterricht war zwar auch stressig, aber dennoch „schülerfreundlicher”.
Nach dem Abitur möchte ich Biochemie studieren an einer Universität und nach den forschungsreichen Jahren in Richtung Klinikum arbeiten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2009 08:56.

Chinky

26, Weiblich

Beiträge: 1

Re: Osz-Erfahrung

von Chinky am 03.06.2009 13:59

Ich muss schon sagen, dass ich das Niveau auf dem Beruflichen Gymnasium am OSZ im Vergleich zum normalen Gymnasium schon niedrig finde. In meiner Klasse sind viele ehemalige Realschüler, sogar ein paar von der Hauptschule… Und die müssen am Anfang der 11. Klasse alle erst mal auf ein Niveau gebracht werden. Dabei nehmen die Lehrer enorm viel Rücksicht auf die langsameren Schüler, was allerdings für die besseren Schüler schnell langweilig wird...

Aber es ist schon wahr, dass man Fächer belegen kann, die es an normalen Gymnasien nicht gibt... deswegen hab ich mich ja letztelich auch für diese Schule entschieden. Ich hoffe, dass es was für meine Zukufnt bringt.

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badpat

38, Männlich

Beiträge: 6

Re: Osz-Erfahrung

von badpat am 05.06.2009 12:02

Ähnliche probleme gibts auch bei der BOS (berufsoberschule): Das Leistungsniveau ist zum Teil stark unterschiedlich, v.a. in Fächern wie Englisch oder auch Mathe. Hier macht sich halt der bisherige schulweg bemerkbar: Wer vom Gymnasium kommt, hat halt leichte Vorteile, weil er das Leistungsniveau einfacher erreicht und vor allem auch den Leistungsdruck besser wegstecken wird.
Also für haupt- oder realschüler gilt: Setzt euch auf den HOSENBODEN! Es is nicht leicht, aber mit willen und einsatz ist es auf jeden fall zu schaffen, weil - wie bereits erwähnt - die Lehrkräfte auch durchaus Rücksicht darauf nehmen, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

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ercan

33, Männlich

Beiträge: 1

Re: Osz-Erfahrung

von ercan am 05.06.2009 12:18

Ich kam aufs Osz Handel im Jahre 2003, ich dachte mir ich besuche diese Schule nur für ein paar Monate, bis ich etwas besseres finde, doch im Laufe der zeit hat mir die Schule immer besser gefallen und ich entschied mich hier eine Ausbildung zu machen.
nachdem die Ausbildung beendert wurde merkte ich, dass diese Ausbildung nicht das für mich ist, womit ich mein halbes Leben verbringen möchte und da ich vom BOS Angebot gehört habe und dass man in zwei Jahren das Abitur erwerben kann entschied ich mich dafür, nochmal zwei Jahre hinzuzufügen und das Abitur zu erwerben.
Nun bin ich seit 6 Jahren auf der Schule und habe fast nur positive Erfahrungen, ich habe mich immer wohl gefühlt, die Leute sagen immer viel, dass diese Schule nicht gut wäre, weil hier viele problematischen Jugendliiche sind, doch ich habe nur ganz wenige größere Probleme unter Schülern erlebt, im Verglich zu meinen alten Schule habe ich gemerkt, dass es hier viel weniger Schlägerien gibt als auf anderen Schule, dies liegt vor allem daran, dass die Schüler voreinander Respekt haben und versuchen von Problemem wegzukommen, außerdem habe ich gemerkt, dass die Lehrer hier auf der Schule sehr fair waren und den Stoff gut rüberbringen konnten.
Ich hatte keine einzigen Konflikt mit den lehrern und die meisten waren sehr nett und Verständnisvoll.
Das einzige problem auf der Schule ist ihre Größe und, dass die schule in den Pausen oft überfüllt waren.
Ansosnsten hatte ich hier eien schöne Zeit!

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